
Aktuelle Termine
MBSR-Kompaktkurs am Benediktushof 16.-21. August 2026
Eine intensive Kurswoche bei Würzburg. [info] Ausgebucht. Warteliste möglich.
Online MBCL 8-Wochen-Kurs ab 14. September 2026
Selbstmitgefühl und Mitgefühl live online. [info]
MBCL-Kompaktkurs am Benediktushof 4.-7. Oktober 2026
Selbstmitgefühl und Mitgefühl im kompakten Präsenzformat. [info]
→ Alle Kurse und Termine im Überblick [info]
Achtsamkeitsbasierte Supervision für MBSR- und MBCL-Lehrende
Für Lehrende achtsamkeitsbasierter Verfahren, die ihr Unterrichten reflektieren, vertiefen und sich begleiten lassen möchten.
Wenn wir Achtsamkeit oder Mitgefühl unterrichten, bringen wir nicht nur ein Curriculum mit in den Raum.
Wir bringen uns selbst mit: unsere Erfahrung, unsere Praxis, unsere Unsicherheiten, unsere blinden Flecken, unsere Freude am Unterrichten – und manchmal auch Fragen, die nach einer Kurseinheit offen bleiben.
Vielleicht beschäftigt Sie eine Situation mit einer teilnehmenden Person. Vielleicht möchten Sie mehr Sicherheit im Inquiry entwickeln. Vielleicht begleiten Sie gerade Ihren ersten MBCL-Kurs. Oder Sie unterrichten schon lange und möchten einen frischen Blick auf Ihr Unterrichten werfen.
Achtsamkeitsbasierte Supervision bietet einen Raum, in dem wir solche Fragen in Ruhe anschauen können: fachlich fundiert, vertraulich, erfahrungsnah und mit einer freundlichen, nicht-urteilenden Haltung.
Kurz gesagt:
Achtsamkeitsbasierte Supervision unterstützt Sie dabei, Ihre Unterrichtspraxis, Ihre persönliche Praxis und Ihre Rolle als Lehrende*r achtsam zu reflektieren – nah an konkreten Kurssituationen und mit Blick auf Ihre weitere Entwicklung.
Was ist achtsamkeitsbasierte Supervision?
Achtsamkeitsbasierte Supervision, englisch Mindfulness-Based Supervision, ist eine Form der Supervision für Lehrende achtsamkeits- und mitgefühlsbasierter Verfahren.
Sie verbindet fachliche Reflexion mit den Grundhaltungen der Achtsamkeit: bewusstes Wahrnehmen des Augenblicks, verkörperte Präsenz, Freundlichkeit und Mitgefühl.
Dabei entsteht ein gemeinsamer Lernraum zwischen Supervisand*in und Supervisor*in. Es geht nicht nur darum, eine konkrete Kurssituation fachlich zu verstehen. Es geht auch darum, wahrzunehmen, was im Kontakt mit Teilnehmenden, mit der Gruppe und mit uns selbst geschieht.
Achtsamkeitsbasierte Supervision unterstützt Sie dabei, MBSR- und/oder MBCL-Kurse auf eine integre, sichere und lebendige Weise zu unterrichten – und sich zugleich als Mensch und Lehrende*r weiterzuentwickeln.
Für wen ist die Supervision geeignet?
Die Supervision richtet sich an MBSR– und MBCL-Lehrende, sowie an MBCL-Lehrende in Ausbildung, die ihre Unterrichtspraxis reflektieren und weiterentwickeln möchten.
Sie kann hilfreich sein,
- wenn Sie Ihren ersten MBCL-Kurs unterrichten,
- wenn Sie als MBSR-Lehrende*r noch am Anfang Ihrer Unterrichtspraxis stehen,
- wenn Sie einzelne Kurssituationen reflektieren möchten,
- wenn Sie mehr Sicherheit im Inquiry gewinnen möchten,
- wenn Sie schwierige Gruppendynamiken besser verstehen möchten,
- wenn Sie Ihre Sprache beim Anleiten von Übungen weiterentwickeln möchten,
- wenn Sie Ihre eigene Praxis als Grundlage Ihres Unterrichtens reflektieren möchten,
- wenn Sie als erfahrener Lehrender Ihr Unterrichten mit frischem Blick anschauen möchten.
Auch nach vielen Jahren Unterrichtserfahrung können neue Fragen entstehen. Manchmal ist eine Gruppe herausfordernd. Manchmal eine einzelne Begegnung. Manchmal auch dadurch, dass wir selbst uns verändern.
Supervision kann Ihnen helfen, diesen Fragen Raum zu geben und sich als Mensch und als Lehrende*r weiterzuentwickeln.
Hinweis: Ich biete keine Supervision für MBSR-Zertifizierungskurse an. Wenn Sie MBSR unterrichten und sich Supervision zur Reflexion Ihrer Praxis wünschen, können Sie sich aber gerne an mich wenden.
Was Sie in der Supervision erwartet
In unseren Supervisionssitzungen erwartet Sie ein wertschätzender, unterstützender und vertraulicher Raum.
Sie können Themen einbringen, die im Zusammenhang mit dem Unterrichten von Achtsamkeit und Mitgefühl entstehen – und ebenso Fragen, die Ihre persönliche Praxis berühren.
Ausgangspunkt ist meist eine konkrete Situation oder ein konkretes Anliegen.
Wir schauen gemeinsam:
- Was ist geschehen?
- Was haben Sie wahrgenommen?
- Was hat Sie beschäftigt oder verunsichert?
- Welche Reaktionsmuster haben sich vielleicht gezeigt?
- Welche fachlichen, didaktischen oder persönlichen Fragen zeigen sich darin?
Dabei geht es nicht darum, Ihren Unterricht zu bewerten. Supervision ist keine Prüfung.
Es geht darum, genauer hinzuschauen, mehr Klarheit zu gewinnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken – mit einer achtsamen, freundlichen inneren Haltung und professioneller Sorgfalt.
Mögliche Themen in der Supervision
Die Inhalte richten sich nach Ihren Fragen und Bedürfnissen.
Supervision kann Sie dabei unterstützen,
- Fragen rund um das Unterrichten zu klären,
- den Prozess der Leitung eines Kurses zu verstehen und zu vertiefen,
- konkrete Situationen aus MBSR- oder MBCL-Kursen zu reflektieren,
- Erfahrungen mit herausfordernden Teilnehmenden genauer zu erkunden,
- Ihre eigene Reaktivität in bestimmten Situationen besser zu verstehen,
- sich beim Leiten des erforschenden Dialogs, dem Inquiry, weiterzuentwickeln,
- eine klare, raumgebende und mitfühlende Sprache zu entwickeln,
- Achtsamkeit und Mitgefühl auch im Online-Setting lebendig zu unterrichten,
- Ihre eigene Achtsamkeits- und Mitgefühlspraxis als Grundlage Ihres Unterrichtens zu stärken.
Manchmal geht es vielleicht erstmal um eine sehr konkrete Frage: Was hätte ich in dieser Situation sagen oder tun können?
Oft zeigen sich darunter aber auch grundlegendere Fragen, zum Beispiel: Was ist in der Situation eigentlich in mir passiert – und wie kann ich in so einer herausfordernden Kurssituation präsent, freundlich und gleichzeitig klar bleiben?
Inquiry als Meditation im Dialog
Ein besonderer Schwerpunkt kann auf dem Inquiry liegen – dem erforschenden Dialog nach einer Übung.
In der Supervision können Sie das Inquiry nicht nur theoretisch reflektieren, sondern auch im gemeinsamen Gespräch erleben.
So kann die Supervision selbst zu einem Lernraum werden: für achtsames Zuhören, für sprachliche Genauigkeit, für Präsenz im Kontakt. Und für einen Unterricht, der nicht mechanisch am Curriculum festhält, sondern lebendig bleibt und sich daran orientiert, was dem Prozess der Teilnehmenden gerade dient.
Stimmen aus der Supervision
Ich habe mit Jana als Supervisorin in einer Phase zusammengearbeitet, in der ich mich als MBSR-Lehrerin beim Unterrichten sehr herausgefordert gefühlt habe. Janas Begleitung war dabei fachlich total hilfreich und menschlich sehr nahbar, vertrauensvoll und zugewandt.
Es hat mir sowohl geholfen, mich weiterzuentwickeln, als auch immer wieder aufs Neue an einem ruhigen, zuversichtlichen Ort in mir anzukommen. Ich bin froh, diese Begleitung gehabt zu haben und gehe aus dieser Phase gestärkt hervor. Ich habe erneut Vertrauen in mich als Lehrerin und große Freude am Unterrichten gefunden. Unser regelmäßiger Austausch war eine große Bereicherung.
Die Supervision mit Jana war für mich so viel mehr, als was man sich darunter vielleicht vorstellen mag. Eine Begegnung von Herz zu Herz, berührend, nährend, einladend für tiefes Verstehen – und vielleicht deshalb Supervision im eigentlichsten Sinn! In warmer Dankbarkeit.
Orientierung an den MBI-TAC
Achtsamkeitsbasierte Supervision kann sich auch an den sechs Bereichen der Lehrkompetenz orientieren, wie sie in den MBI-TAC beschrieben werden.
Dazu gehören:
- Inhalte, Struktur und Organisation des Curriculums
- Beziehungsgestaltung mit den Gruppenteilnehmenden
- Verkörperung der Achtsamkeitspraxis
- Anleitung von Achtsamkeits- und Mitgefühlsübungen
- Vermittlung von Kursthemen durch interaktive Inquiry und didaktisches Lehren
- Halten der Lernatmosphäre in einer Gruppe
Diese Bereiche können ein hilfreicher Bezugsrahmen sein. Im Mittelpunkt steht jedoch immer Ihr konkretes Anliegen und die Frage, was Sie in Ihrer aktuellen Unterrichtssituation unterstützt.
Mein Hintergrund
Ich bin Diplom-Psychologin, Senior-Lehrerin für MBSR und MBCL, MBCT-Lehrerin, MBCL-Ausbilderin und achtsamkeitsbasierte Supervisorin.
Seit 2008 unterrichte ich MBSR, seit 2014 MBCL.
Am Institut für Achtsamkeit begleite ich seit vielen Jahren die Weiterbildung zum/zur MBCL-Lehrer*in. Außerdem bin ich Mitautorin des Praxisbuchs Mitgefühl üben. Das große Praxisbuch MBCL.
In meine Supervision fließen psychologisches Fachwissen, langjährige Unterrichtserfahrung, zahlreiche Fortbildungen und meine eigene Praxis von Achtsamkeit und Mitgefühl ein.
Ich bin vom deutschen MBSR-MBCT Verband als Supervisorin anerkannt und arbeite auf der Grundlage seines ethischen Bezugsrahmens.
Angebot und Rahmen
Ich biete Einzel-Supervision für MBCL-Lehrende in Ausbildung sowie für MBSR- und MBCL-Lehrende an.
Die Supervision ist möglich
- im Rahmen der MBCL-Zertifizierung,
- für einzelne Fragen aus der Unterrichtspraxis,
- zur Reflexion herausfordernder Kurssituationen,
- zur Weiterentwicklung Ihrer Sprache beim Anleiten und im Inquiry,
- oder als kontinuierliche Begleitung Ihrer Entwicklung als Lehrende*r.
Wenn Sie Ihren ersten Kurs im Rahmen der MBCL-Zertifizierung unterrichten, können Sie die dafür vorgesehene Supervision bei mir wahrnehmen.
Für MBSR-Lehrende biete ich Supervision zur Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Unterrichtspraxis an, aber keine Begleitung von MBSR-Zertifizierungskursen.
Die Supervision erfüllt die Qualitätskriterien des deutschen MBSR-MBCT Verbandes. Nachweise über unsere Supervisionssitzungen können daher auch im Rahmen des Qualitätsmanagements verwendet werden.
Format: Einzel-Supervision
Ort: Online über Zoom
Kosten: 95 Euro pro Stunde, zuzüglich Mehrwertsteuer
Dauer: 60 Minuten
Termine vereinbaren wir individuell miteinander.
Supervision anfragen
Wenn Sie Supervision bei mir anfragen möchten, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail für das kostenfreie 30-minütige Kennenlern-Gespräch.
Hilfreich ist, wenn mir Sie kurz dazuschreiben,
- wo Sie gerade in Ihrer Ausbildung oder Lehrtätigkeit stehen,
- ob Ihr Anliegen aus dem MBSR- oder MBCL-Unterrichten kommt,
- ob Sie Supervision im Rahmen der MBCL-Zertifizierung benötigen,
- und welches Anliegen Sie im Moment mitbringen.
Dann können wir gemeinsam schauen, ob und in welchem Rahmen eine Supervision bei mir passend ist.
E-Mail: info@achtsamkeit-willms.de
Achtsamkeitsbasierte Supervision: Häufige Fragen
Kann ich auch als erfahrener Lehrender Supervision in Anspruch nehmen?
Ja. Supervision ist nicht nur für MBCL-Lehrende in Ausbildung hilfreich.
Auch nach vielen Jahren Unterrichtserfahrung können Fragen entstehen, die es wert sind, in Ruhe angeschaut zu werden: herausfordernde Kurssituationen, wiederkehrende Muster im Unterrichten, die Vertiefung des Inquiry oder die Weiterentwicklung der eigenen Lehrhaltung.
Kann ich eine konkrete Kurssituation mitbringen?
Ja, sehr gerne.
Viele Supervisionssitzungen beginnen mit einer konkreten Situation: einem Moment im Inquiry, einer schwierigen Dynamik in der Gruppe, einer Unsicherheit nach einer Übungsanleitung oder einer Frage zur eigenen Rolle.
Von dort aus erkunden wir, was in der Situation sichtbar wird und welche nächsten Schritte hilfreich sein könnten.
Wird mein Unterricht bewertet?
Nein. Supervision ist keine Prüfung und keine Bewertung Ihrer Person.
Natürlich kann es um fachliche Klarheit, Qualität und Weiterentwicklung gehen. Der Rahmen ist aber unterstützend und erkundend. Es geht darum, das eigene Unterrichten bewusster wahrzunehmen, neue Möglichkeiten zu entdecken und Sicherheit in der eigenen Praxis zu entwickeln.
Begleiten Sie auch MBSR-Zertifizierungskurse?
Nein. Ich begleite keine MBSR-Zertifizierungskurse als Supervisorin.
Wenn Sie MBSR-Lehrende*r sind und Ihre Unterrichtspraxis reflektieren möchten – zum Beispiel, weil Sie noch nicht viele Kurse unterrichtet haben oder weil eine konkrete Kurssituation Sie beschäftigt -, können Sie sich aber gerne an mich wenden.
Bieten Sie auch Supervision für MBCT an?
Nein. Ich biete keine Supervision für MBCT an.
Meine Supervision richtet sich an MBCL-Lehrende in Ausbildung sowie an MBSR- und MBCL-Lehrende, die ihre Unterrichtspraxis reflektieren und weiterentwickeln möchten.
Bieten Sie auch Gruppensupervision an?
Nein. Zurzeit biete ich ausschließlich Einzel-Supervision an.
So können wir uns in Ruhe Ihrem konkreten Anliegen, Ihrer Unterrichtssituation und Ihrer persönlichen Entwicklung als Lehrende*r widmen.
Ist Supervision dasselbe wie Therapie?
Nein. Supervision ist keine Psychotherapie.
In der Supervision schauen wir auf Ihre professionelle Rolle, Ihre Unterrichtspraxis und die Fragen, die im Zusammenhang mit Ihrer Arbeit als Lehrende*r entstehen. Persönliche Themen können dabei berührt werden, stehen aber im Dienst der fachlichen Reflexion und Weiterentwicklung.
Blog

Regelmäßig meditieren nach MBSR: Dranbleiben ohne Druck
Der letzte Kursabend fühlt sich oft wie ein Ende an. Die regelmäßigen Treffen fallen jetzt weg. Die Gruppe geht auseinander. Es gibt keine Hausaufgaben mehr. Oder Übungsvorschläge, wie sie im MBCL-Kurs heißen. Aus vielen Jahren MBSR- und MBCL-Unterricht weiß ich, wie…

Burnout-Prävention mit MBCL: Wie Mitgefühl pflegende Angehörige stärkt
Manchmal beginnt Erschöpfung nicht mit einem plötzlichen Zusammenbruch. Sondern viel leiser. Mit dem Gedanken: Ich mach das noch eben. Mit einer Pause, die ausfällt. Mit dem Gefühl, innerlich immer weniger Raum zu haben. Wer einen schwerkranken Menschen begleitet oder…