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Über mich – Jana Willms

Jahrgang 1971, Mutter einer wundervollen Tochter (*2009)

Beruflicher Hintergrund

  • Diplom-Psychologin
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Physiotherapeutin

Achtsamkeitsbasierte Interventionen: MBSR, MBCT & MBCL

MBCL-Ausbilderin und achtsamkeitsbasierte Supervisorin

  • Mit Freude und Dankbarkeit begleite ich Menschen seit vielen Jahren auf ihrem Weg zu mehr Ruhe, Klarheit und Herzenswärme – für sich selbst, andere und unsere Mitwelt.
  • Mein eigener Weg mit Achtsamkeit und (Selbst-)Mitgefühl hat vor über zwanzig Jahren begonnen und meine Praxis ist Grundlage und lebendige Inspiration für meine Arbeit.
  • Es ist mir wichtig, die Bedürfnisse von Menschen mit Traumaerfahrung und Neurodivergenz bei der Gestaltung der Unterrichtssituation und den Übungsanleitungen zu berücksichtigen. So können Achtsamkeit und Mitgefühl für alle Teilnehmenden eine Ressource sein und Entwicklung und Heilung werden möglich.

Regelmäßige Fort- und Weiterbildung

  • Workshops mit Susanne Kersig (2012), Rick Hanson (2014), Daniel Rechtschaffen (2016), Jon Kabat-Zinn (2016), Renate Kommert und Yeshe Petra Brost (2016)
  • MBI-TAC (Mindfulness-Based Interventions Teacher Assessment Criteria) Training Seminar mit Rebecca Crane, Universität Bangor, Exeter und Oxford (2017)
  • Jahresgruppe Metta-Meditation mit Marie Mannschatz (2018-2019)
  • Mindfulness-Based Supervision Training (Achtsamkeitsbasierte Supervision) – Level I mit Alison Evans und Pamela Duckerin, The Mindfulness Network (2021)
  • Einführung Interpersonal Mindfulness Program IMP mit Frits Koster (2022)
  • Mindfulness-Based Supervision Training (Achtsamkeitsbasierte Supervision) – Level II mit Alison Evans und Pamela Dukerin, The Mindfulness Network (2024)
  • Teilnahme an der jährlichen Konferenz des deutschen MBSR-MBCT-Verbandes
  • Mitglied einer langjährig bestehenden Intervisionsgruppe
  • Praxis der Vipassana-Meditation, Zen-Meditation und Metta-Meditation mit verschiedenen Lehrer*innen (verschiedene Assistenzlehrende von S.N. Goenka, Carol Wilson, Martine Batchelor, Jake Dartington, Jaya Rudgard, Marie Mannschatz, Frits Koster, Christoph Köck, Martin Aylward, Tatsudo Nicole Baden Roshi)
  • Jährliche Retreatzeiten im Schweigen (seit 2000)
  • Yoga und achtsame Körperarbeit (seit 2004)

Sonstige berufliche Erfahrungen

  • Langjährige MBSR-Dozentin im Kontext (queer-) feministischer Bildung
  • Lehrtätigkeit in der Aus- und Fortbildung für soziale und pädagogische Berufe
  • Langjährige Erfahrung mit Vorträgen, Workshops und Inhouse-Seminaren in unterschiedlichsten Kontexten und Organisationen

Als Mitglied des deutschen MBSR-MBCT-Verbands erkenne ich die ethischen Leitlinien des Verbands als Grundlage meiner Arbeit an.

Mehr über mich: Mein Weg mit Achtsamkeit und Mitgefühl

Möchten Sie noch etwas mehr über mich wissen? Gerne! Wenn Sie mögen, holen Sie sich dafür gerne eine Tasse Tee oder Kaffee und dann setzen wir uns zusammen und ich erzähle Ihnen, wie alles angefangen hat mit Achtsamkeit und Mitgefühl… und wie es sich dann weiterentwickelt hat.

Meine Anfänge – eine große Sehnsucht

Achtsamkeit ist seit Anfang der 2000er Jahre ein wichtiger Bestandteil meines Lebens – und heute untrennbar mit der Praxis von Mitgefühl für mich selbst, andere und die Welt verbunden. Aber mein Weg begann – wie bei vielen anderen auch – eher holprig.

Im Jahr 2000 haben mir Studienkolleginnen von einem 10-tägigen Vipassana-Retreat erzählt, dass sie besucht hatten. Was sie von ihren Erfahrungen erzählen, klang faszinierend für mich. So faszinierend, dass ich mich direkt auf die Suche nach einem passenden Retreat-Termin machte.

Beim Gedanken daran, zehn Tage zu schweigen, täglich viele Stunden auf meinem Meditationskissen zu sitzen und dann nicht mal ein Abendessen zu bekommen war mir etwas mulmig. Und gleichzeitig war da etwas, das stärker war als meine Skepsis: eine große Sehnsucht danach, zur Ruhe zu kommen und der Wunsch besser zu verstehen, was mich eigentlich den ganzen Tag antrieb, meinen Terminkalender bis zum Anschlag zu füllen. Und so habe ich mich zum nächstmöglichen Retreat-Termin angemeldet – und bin geblieben. Nicht im Retreat, aber auf dem Weg.

Was ich damals nicht wusste: Neben der Achtsamkeitspraxis gehörte auch die buddhistische Metta-Meditation zum Retreat. Sie wird auch „Liebende-Güte-Meditation“ genannt und mit ihr kultivieren wir eine freundliche, wohlwollende Haltung gegenüber uns selbst und gegenüber allen Wesen.

Damals konnte ich damit nicht viel anfangen. Klar, Freundlichkeit mit anderen war mir natürlich vertraut. Aber mit mir selbst? Das fühlte sich merkwürdig und fremd an und „liebende Güte“ mit mir schien mir sowieso völlig unerreichbar. Kein Wunder also, dass ich mich nicht als Teil von “alle Wesen” empfand, wenn ich in der Metta-Meditation innerlich wiederholte: “Mögen alle Wesen glücklich sein”.

Nach dem Retreat kam ich nach Hause und war fasziniert: Die 10 Tage hatten wirklich etwas verändert. Ich fühlte mich auch noch Wochen später deutlich ruhiger, klarer und präsenter.

Hin- und Hergerissen – und doch bin ich drangeblieben

Ich bin in den folgenden Jahren immer wieder ins Retreat zurückgekehrt. Aber obwohl mir völlig klar war, wie wertvoll die Praxis für mein Leben war, fiel es mir sehr schwer, mir im Alltag regelmäßig Zeit zum Üben zu nehmen. Meine To-do-Liste war ellenlang. Es gab einfach viel zu viele Dinge, die erledigt werden wollten. Eindeutig zuviele, um mich zusätzlich auch noch auf mein Meditationskissen zu setzen.

Zudem fand ich es schwer, mich im Alltagstrubel daran zu erinnern, achtsam zu sein. Immer wieder habe ich bemerkt, dass ich mich in Gedanken verheddert hatte und mich oft wie eine Versagerin gefühlt. Meinen hohen Ansprüchen an mich selbst nicht zu genügen, hat die Stimme meiner inneren Kritikerin laut werden lassen und irgendwann habe ich dann frustriert aufgegeben (“In mein Leben passt Meditation einfach nicht.”). Nach ein paar Monaten wurde die Sehnsucht dann wieder stärker… und ich habe mich zum nächsten Retreat angemeldet.

Ein Wendepunkt: MBSR

Einer der ersten Artikel über das Mindfulness-Based Stress Reduction-Programm von Jon Kabat-Zinn in der Zeitschrift Psychologie heute war für mich dann ein Wendepunkt. Ich habe sofort gespürt: Hier verbindet sich alles, was mir als Mensch, Psychologin und Physiotherapeutin wichtig ist: Achtsamkeit, die Arbeit mit dem Körper, Psychologie und die Freude, Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten. Ich wollte MBSR-Lehrerin werden und 8-Wochen-Kurse unterrichten.

Ich habe dann an der MBSR-Ausbildung am Institut für Achtsamkeit (IAS) von Dr. Linda Lehrhaupt teilgenommen. Linda hatte schon damals ein großes Team von Dozentinnen und Dozenten, und ich fand es toll so viele unterschiedliche „Verkörperungen“ von Achtsamkeit zu erleben. Das hat mich inspiriert und mir Mut gemacht, Achtsamkeit auf meine ganz eigene Weise zu leben und zu vermitteln. Ich wollte authentisch sein und nicht irgendjemanden kopieren.

In meiner MBSR-Ausbildung hat mich die Freundlichkeit und Sanftheit sehr berührt, mit der Achtsamkeit vermittelt wurde. Das war zuerst sehr ungewohnt, hat dann aber sehr dazu beigetragen, meine innere Kritikerin zu beruhigen. Irgendwann habe ich dann begonnen, regelmäßig zu praktizieren – erst trotz aller Hindernisse und dann mit ihnen. 🙂 

2008 habe ich dann die Ausbildung zur MBSR-Lehrerin abgeschlossen. Und seitdem unterrichte ich MBSR in verschiedenen Formaten – mit viel Freude und immer weiter wachsender Dankbarkeit.

Selbstmitgefühl und Mitgefühl mit anderen: Mein Weg zu MBCL

Nach einiger Zeit habe ich dann gespürt, dass ich insgesamt schon viel freundlicher mit mir selbst umging. Aber mir in herausfordernden Momenten mit Milde und Verständnis zu begegnen, war wirklich schwer. Und so begann ich, Metta-Retreats zu besuchen

2013 hat mich Linda Lehrhaupt dann zu einem MBCL-Retreat mit dem MBCL-Mitbegründer und Vipassana-Lehrer Frits Koster eingeladen. Ich habe zugesagt – ehrlich gesagt ohne zu wissen, was mich dort erwarten würde.

MBCL (Mindfulness-Based Compassionate Living) war damals ein noch junges, achtsamkeitsbasiertes Mitgefühlstraining aus den Niederlanden.

In den MBCL-Übungen und -Meditationen erlebte ich, wie ein mitfühlender Umgang mit meinen inneren Widerständen, Mustern und Unzulänglichkeiten meine harte Selbstkritik „versanftete“. Ich spürte eine große Erleichterung, mehr und mehr Frieden, eine neue Wärme mir selbst gegenüber.

Tief berührt meldete mich sofort zur ersten MBCL-Weiterbildung an, die am Institut für Achtsamkeit angeboten wurde. Sie wurde von Frits Koster und seinem Kollegen Erik van den Brink geleitet und ihre warmherzige und ruhige Art zu lehren hat mich beeindruckt und sehr geprägt.

MBSR und MBCL weitergeben – von Herzen

2015 habe ich dann begonnen, neben den MBSR-Kursen auch MBCL-Kurse zu unterrichten… und bin bis heute dabei! Es ist berührend zu erleben, wie Menschen durch die Mitgefühlspraxis aufblühen: ihre Gesichter werden weicher und sie gehen so viel freundlicher, mitfühlender und verzeihlicher mit sich und anderen um. Oft erzählen meine Teilnehmende, wie wohltuend diese Erfahrung für sie ist. Das überrascht mich nicht, denn ich erlebe es ja selbst genauso.

Viele Jahre stand dieses wundervolle Gedicht des persischen Dichters und Schriftstellers Hafiz als Ermutigung auf meinem Schreibtisch:

Wie konnte die Rose jemals ihr Herz öffnen
und all ihre Schönheit an die Welt verschenken?
Sie fühlte die Ermutigung des Lichts ihr Sein berühren.
Ohne dies sind wir alle zu furchtsam.
– Hafiz

Von der MBCL-Lehrerin zur Ausbilderin

2016 haben Frits und Erik mich gefragt, ob ich als Dozentin in die MBCL-Ausbildung einsteigen wollte. Ihr Vertrauen hat mich überrascht – und berührt. Sie haben damals etwas in mir gesehen, das ich selbst erst noch entdecken musste. Heute bin ich dankbar für meinen Mut, Ja zu ihrem Angebot zu sagen… und meinen Platz als Ausbilderin einzunehmen.

Seitdem bilde ich – mit Herz, Freude und Dankbarkeit – Achtsamkeits-Kolleg*innen und andere Fachkräfte aus, die MBCL weitergeben möchten.

Was ich heute weitergeben möchte

Heute unterrichte ich MBSR und – als Vertiefung – MBCL.

Oft sagen Teilnehmende, dass sie erst im MBCL-Kurs „wirklich“ verstanden haben, worum es bei der Achtsamkeit eigentlich geht. Andere entwickeln durch MBCL erstmals mehr Verbundenheit und Freundlichkeit mit sich (und anderen) – und finden so zu einer regelmäßigen Praxis, die für sie nährend und unterstützend ist.

Darin wird deutlich, was ich auch in meiner eigenen Praxis erlebe: Achtsamkeit (Mindfulness) und Mitgefühl (Compassion) sind untrennbar miteinander verbunden. Wir brauchen sie beide und sie stärken sich gegenseitig. In der buddhistischen Weisheitslehre werden sie oft als die beiden Flügel eines Vogels bezeichnet. Nur mit beiden können wir fliegen und bewusster, warmherziger und gelassener leben. Und genau damit tragen wir – und das ist mir wichtig zu betonen – auch zum Frieden in unseren Beziehungen und damit zum Frieden in der Welt bei.

Wir sind immer mit allem verbunden. Wenn wir gut für uns selbst sorgen, dann sorgen wir damit automatisch auch für andere und für die Welt. Und wenn wir uns achtsam und liebevoll um andere, die Natur und unsere Erde kümmern, macht uns das nicht nur selbst glücklicher, sondern stärkt uns auch.

Achtsamkeit und Mitgefühl können auch Ihr Leben verändern!

Ich lade Sie herzlich ein…

🧡  zu einem MBSR-Kurs – um mit Stress anders umzugehen und mehr Entschleunigung, Ruhe und Klarheit in Ihr Leben einzuladen.

🧡  zu einem MBCL-Kurs – wenn Sie Ihre Achtsamkeitspraxis vertiefen und mehr Selbstmitgefühl und Mitgefühl mit anderen entwickeln möchten.

🧡  zur MBCL-Weiterbildung – wenn Sie Mitgefühl auch beruflich weitergeben möchten.

🧡  oder zur achtsamkeitsbasierten Supervision – wenn Sie unterrichten und sich Begleitung auf Ihrem Weg wünschen.

Ich freue mich, wenn wir uns begegnen.

Herzlich,
Jana Willms

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